Samstag, 17. November 2012

Tag 1 Flug über Doha und Ankunft in Delhi

Da ich mich in meinem Bachlor mit Indien und spirituellen Menschen in Indien beschäftige bin ich spontan für eine Woche nach Indien gereist. Hier mein erster Reisebericht.


Viel Vorlaufzeit um diese Reise zu planen hatte ich nicht – macht aber nichts. Da Indien ein Paradies für Vegetarier ist, dachte ich mir es könnte für Veganer auch nicht so schwer sein. Vorsichtshalber habe ich mir ein kleines Paket an (Über-) Lebensmitteln mitgenommen.
So packte ich meine Koffer und nahm mit:
-          Kleine Alprosojamilch
-          10 Packungen Kaffeeweiser (jeweils für eine Portion)
-          10 verschiedene Brotaufstriche (jeweils eine Portion)
-          4 Äpfel
-          Oreo Kekse
-          Alnatura Waffelblättchen Zartbitter
-          Aprosoja Vanillepudding
-          5 mal Alnatura Veggiwürtchen
-          1 Packung Vegane Salami
Wird schon nicht so schwer sein, gebratenes Gemüse mit Reis gibt es überall und eine Vielfalt von Obst ist in Indien auch normal (nur bitte alles schälen!)

Im Flugzeug gab für mich ein Sonderessen: Dear Melanie, we have a spezial meal for you. Oh vielen Dank finde ich super! Reis mit undefinierbarer Soße (aber sehr lecker) dazu Salat, Kräcker, Obstsalat und Margarine – I like! Da wir ein Doha einen Zwischenstopp hatten gab es dort einen vegetarischen Burger für mich. Zu meiner Freude ganz ohne Käse und Soße yeah! Der war auch noch super lecker. Flug Doha – Delhi gleiches Spiel Dear Melanie, we have a spezial meal for you. Also habe ich den ersten Tag auf Reisen und in Indien echt gut und Vegan überlebt.
Der Flug selbst war echt angenehm. Klein Melly, nicht besonders erfahren in um die Welt fliegen, hat sich mit allen möglichen Entertainment Produkten eingedeckt – Tablett, Laptop, 5 Bücher (nur eins davon ein Roman, der Rest Reiseführer) Zeitschriften und und und… Naja das es im Flugzeug alle aktuellen Filme, Serien, Musik und Spiele gibt wusste ich nicht. Sprich: Alles umsonst!
Eingepackt an Kleidung habe ich für meine Verhältnisse so gut wie nichts. Mein Koffer besteht zu einem Drittel aus Medizin und Desinfektionsmittel in allen Varianten, zu einem Drittel aus Essen und zu einem Drittel aus Kleidung und Waschsachen – das bedeutet das ich 2 Drittel davon gar nicht mehr mit nach Hause nehme. Platz für Indienartikel!!!
Der erwartete Kulturschock blieb bisher aus. Dazu muss man aber sagen das es jetzt halb sechs Uhr morgens ist und das einzige was ich von Indien gesehen habe ist die Fahrt vom Flughafen bis zum Hotel in einem Taxi. Taxifahren = Erlebnis. Ich fands witzig, meine Mama nicht.
Ich bin im Moment sehr erfrischt von der Andersartigkeit Indiens und allgemein auch Dohas. Mir erscheint es alles viel lockerer, nicht besonders viel Bürokratie (och meine Passnummer gibt es nicht im Computer? Scheiß drauf, Daten eintragen, Foto gemacht . Welcome to India!) und alles ach ich weiß nicht anders…
Allerdings kann sich das natürlich SEHR schnell ändern. Ich habe eine sehr dünne Haut was Armut und Krankheit angeht.

Das Zimmer ist Luxus!
Kostet aber nicht so viel wie gedacht.
Bis Montag bin ich hier in Delhi, danach geht weiter nach Varanasi wo die Unterkunft weniger Luxuriös sein wird. Vielleicht das so Stufenweise gar nicht schlecht. 
Warten wir ab was morgen passiert. Ich widme mich meinem Buch, Verdammnis, welches ich leider auf Grund einer Person nicht mehr unbeschwert lesen kann und freue mich auf die Woche. 

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