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Donnerstag, 13. November 2014

[Reisevorbereitung] Meine Tipps / To-Do-List für eine Reise

Im Zug meiner Reisevorbereitung habe ich eine Reihe von To-Do Listen aufgeschrieben und diese in einem Buch festgehalten. Das kann ich nur jedem empfehlen - je früher desto besser finde ich.
So könnt ihr im Lauf eurer Reise auf die Anfänge zurück blicken und euch immer wieder daran erinnern wir aufregend genau diese Zeit war.

Es haben sich ein paar sinnvolle und auch nicht so sinnvolle Punkte auf diesen Listen herausgestellt. Die sinnvollen möchte ich euch gerne mitteilen. Vielleicht helfen sie dem ein oder anderen der auch eine Reise plant.
Das Ganze gibt's auch in Videoform. 






1. Wer? Wann? Mit wem?

Die wohl wichtigste und schwierigste Frage ist wohl wer wann mit wem und wie lange verreist. Das ist natürlich sehr essentiell und entscheidend für alle weiteren Planungen. Vorher macht es keinen Sinn über etwas anderes nachzudenken. Reist ihr alleine? Oder mit eurem Freund oder Freundin? Darauf hin legt ihr alle anderen Punkte fest. Diese variieren natürlich und nicht jeder meiner Punkte trifft auch auf eure Reise zu. Wenn ihr diese Punkte festgelegt hat kann es weiter gehen.

2. Wie lange?

Dieser Punkt geht wohl einher mit dem vorgehenden und ist ebenso wichtig und schwierig. Wie lange soll es weg gehen? Ein paar Wochen, Monate oder gar erstmal auf unbestimmte Zeit? Ich habe ganz unterschiedliche Reisende getroffen. Solche, die ihre Zelte zuhause komplett abgebrochen haben und auch nicht mehr zurück gehen möchte, dann die, die "nur" für wenige Wochen Reisen oder auch für ein ganzes Jahr. Auch auf diesen Punkt werden die anderen natürlich abgestimmt. 

3. Berufliche und schulische Punkte klären

Da bei mir schon vor meiner Reise klar war das ich ein Jahr pausieren war, musste ich mich um diesen Punkt nicht wesentlich kümmern. Der Urlaubsantrag war bereits eingereicht und mit der Uni war alles geklärt was es zu klären gab. Wenn das bei euch nicht der Fall ist müsst ihr mit eurer Uni sprechen, wie das mit einem Urlaubssemster abläuft, auf der Arbeit mit eurem Chef sprechen und den Urlaub beantragen oder wenn es ganz radikal sein soll euren Job kündigen und die Kündigungsfrist beachten.

4. Reisepass beantragen

Ein Punkt, der etwas Vorlaufzeit benötigt. Ohne den Reisepass geht gar nichts. Also ab mit zwei Passfotos aufs Einwohnermeldeamt, 55 € bezahlen und Reisepass beantragen. Dieser braucht 5-6 Wochen bis er fertig ist. Wenn es ganz spontan gehen soll könnt ihr einen vorläufigen Reisepass beantragen. Aber Achtung, er wird nicht in allen Ländern anerkannt. Ich bin mit diesem damals nach Indien gereist. Meinen eigenen Reisepass musste ich nach 2 Jahren dann in München abholen und gottseidank war er noch da.

5. Flüge buchen

Ein Part bei dem man viel Geld sparen kann, oder aber auch nicht. Ich kann euch diesbezüglich leider so gut wie keine Tipps geben, da ich darin selbst kein Held bin. Ich habe sie einfach gebucht und pro Flug von Mallorca nach Thailand 400 € bezahlt - oneway. Grundsätzlich aber ein paar Tipps: Inlandsflüge erst vor Ort buchen - Planung wird eh überbewertet und sie sind hier um einiges günstiger. Dann flexibel sein und an mehreren Wochentagen nachschauen, die Preise varrieren stark je nach dem an welchem Tag ihr fliegt. Hin- und Rückflüge sind immer günstiger als Oneway. Es gibt diverse Websides die sich mit dem Thema Billigflüge beschäftigen - da einfach mal googlen.

6. Visum?

In manchen Ländern braucht man ein Visum. Da unbedingt vorher checken, ob ihr eins benötigt. Für Thailand ist nicht zwingend eins notwendig, da man als Deutscher 30 Tage Aufenhaltsdauer in Thailand hat. Ich aber wollte auf Nummer sicher gehen und habe für uns ein 60 Tage Tourismus Visum beantragt. Dies erlaubt uns 3 mal einzureisen und jeweils 60 Tage zu bleiben.
Ich weiß desweiteren das man für Myanmar und Vietnam ein Visum benötigt. 

7. Wohnung? Vermieten?

Je nachdem wie lange ihr wegbleibt, könnt ihr überlegen ob ihr eure Wohnung vermietet. Oftmals lohnt sich das schon für wenige Monate. Wir haben unsere möbiliert vermietet und mussten somit nicht unsere ganzen Möbel aus der Wohnung schaffen. Hier unbedingt den Vermieter in Kenntnis setzen und nachfragen, ob das in eurem Mietvertrag erlaubt ist. Ob ich das untervermieten empfehlen kann, kann ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen.

8. Nachsendeauftrag erstellen

Am Besten habt ihr eine Adresse, an die ihre Post schicken lassen könnt. Ich habe einen Nachsendeauftrag auf der Post gestellt für 6 Monate und dafür 15 € bezahlt. Die Post kommt jetzt zu meiner Mama. Im Normalfall läuft dies problemlos ab.

9. Umzug

Der ätzende Part der Reise - der Umzug. Ihr müsst klären, wo ihr eure Sachen unterstellen wollt und ob ihr dafür eine Garage oder ähnliches anmieten müsst. Alternativ kann man natürlich alles verkaufen oder verschenken - das wäre der radikale Weg.
Sonst das Übliche. Kartons organisieren - es hilft immer beim Biomarkt nach Bananenkisten zu fragen und damit kann man viel Geld sparen, sonst Ebay Kleinanzeigen. Einen Transporter mieten, alles verpacken und beschriften und aus der Wohnung schleppen. Und immer im Auge behalten - ihr habt danach eine wundervolle Reise vor euch.

10. Anreise Planen, Bus und Bahn Buchen

Ich bin zuvor noch in Deutschland herumgereist und habe mich dafür um Bus- und Bahntickets gekümmert. Empfehlen kann ich die zahlreichen Fernbuse die euch günstig und sicher ans Ziel bringen.

11. Arzttermine ausmachen + Impfungen

Besonders vor einer längeren Reise empfiehlt es sich, nochmal alle Ärzte abzuklappern. Frauenarzt, Zahnarzt, Hausarzt. Medikamente die ihr vielleicht nehmt müssen auf Vorrat besorgt werden und auch vielleicht nochmal Blutwerte checken lassen.
Dann die Impfungen. Ich kann euch nichts empfehlen. Wir haben uns im Tropeninstitut beraten  und dann gegen Hepatitis A & B, sowie Typhus impfen lassen. Ob ich das nochmal tun würde, weiß ich nicht. Da muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Zusätzlich haben wir ein Medikament für den Fall einer Malaria Infektion mitgenommen. Ein Antibiotika, dass wir nutzen könnten, sollte kein Arzt in der Nähe sein und der Verdacht auf Malaria bestehen.
Sonst die übliche Hausapotheke, als Zusatz Elektrolyt-Lösung und ne Ladung extra Durchfallmedikamente.

12. Auslandskrankenversicherung

Auch ein sehr wichtiger Punkt, um den sich unbedingt gekümmert werden muss: Die Auslandskrankenversicherungen. Ich bin beim ADAC versichert und bezahle 155 €. Wichtig: Unbedingt nach Langzeitkrankenversicherung schauen, die auch über den ganzen Zeitraum geht. Die 0815 Versicherungen, die man für 10 € abschließen kann, sind damit nicht gemeint. Ob ich meine Versicherung empfehlen kann, weiß ich noch nicht, da ich bisher nicht von ihr Gebrauch machen musste. 

Wenn ihr noch weitere Reisetipps hören möchtet, dann schreibt mir hierzu gerne einen Kommentar =) 
Unten findet ihr noch meine To-Do Liste zum Download. Ich hab drei Punkte frei gelassen, da könnt ihr dann ergänzen. 




Samstag, 13. September 2014

Laufen, so weit dich die Füsse tragen - Meine 8 Tipps für lange Läufe

Ich weiß gar nicht, ob ich es mir rausnehmen darf schon Tipps zu geben. Ich befinde mich ja im Moment im Marathon Training und habe die ersten beiden 30 und 32 km Läufe hinter mir.
Seit Januar diesen Jahres laufe ich so um die 15 - 25 km. Heute habe ich sehr viel über mich und mein Laufverhalten gelernt und würde euch gerne diese Tipps weiter geben - vielleicht helfen sie ja jemandem etwas. Zu allem sei gesagt: Natürlich muss das jeder für sich selbst ausprobieren und nichts funktioniert bei jedem :D




1. Die richtige Route


Bei kürzeren Strecken bis 20 km probiere ich gerne mal was neues aus, laufe irgendeine Richtung los und drehe nach der Hälfte wieder um. So sieht man viel von seiner Umgebung und läuft nicht immer die gleiche Strecke.
Bei meinem heutigen 32 km Lauf half es mir jedoch sehr, meine Hausrunden zu drehen. Die Hausrunde ist 10 km lang (+ je 1 km zur Hausrunde). So passte das perfekt für mein Vorhaben. Es beruhigte mich sehr zu wissen, dass mein Zuhause nicht so weit weg ist. Zudem war es mental einfacher immer nur diese eine Runde zu sehen, nicht die beeindruckend große Anzahl an Kilometer, die noch vor mir lagen.
Ich konnte so immer Nachhause - wenn ich nicht mehr kann, Wasser ausgeht oder sonst irgendetwas passiert bin ich nie weit von Zuhause weg. Alternativ kann man sich auch sein Auto in die Nähe stellen mit Versorgung, Kleidung (sollte es zu warm oder zu kalt sein) und Snacks.


2. Notfallplan


Bei den langen Läufen verzichte ich auf Gels und Snacks. Der Körper soll darauf trainiert werden, mit wenig auszukommen, an die Fettreserven zu gehen und diese in Energie umzuwandeln. Dies steht auch in Zusammenhang mit dem Laktatwert. Dennoch tut es gut, einen Notfallplan zu haben. So hab ich meistens ein,  zwei Gels in den Taschen sollte mich der Hunger doch überwältigen und ich Energie brauchen.


3. Kleingeld


Eine 1 € Münze und eine 5 € Schein neben nicht viel Platz weg und können im richtigen Moment Gold wert sein. Die öffentliche Toilette oder das Restaurant mit Toilette kann in der Stadt als Läufer hin und wieder notwendig sein.
Zudem beruhigt es, sich am Kiosk eine Flasche Wasser kaufen zu können, sollte das notwendig werden. Restaurants füllen einem aber auch gerne die leeren Flaschen mit Leitungswasser auf - einfach mal nachfragen.


4. Kleidung


Man sollte es nicht meinen, aber auch die falschen Socken können einem bei einem langen Lauf einen Strich durch die Rechnung machen - gut klar, auch bei kurzen Läufen kann das nerven, aber bei langen wird es unerträglich.
Auch eine kurze Hose, bei der man sich die Schenkel aufschubbert kann hinderlich sein. Gerade bei langen Läufen sollte die Kleidung gut sitzen, denn das letzte was man gebrauchen kann ist ständiges rumfummeln, weil das Shirt hoch rutscht oder die Hose runter! Und auch Socken und Unterwäsche sollten gut sitzen, sonst wirds unangenehm.


5. Trinkutensilien


Viele benutzen Trinkgurte - ich schwöre auf meinen Trinkrucksack. Die Sache mit dem Trinken muss man nicht übertreiben. Bei kurzen Läufen bis 15 km nehme ich nichts mit, außer natürlich, es ist verdammt heiß. Man braucht nicht für jede Runde etwas zu trinken und der Körper gewöhnt sich auch daran bei 10 km nicht jeden Kilometer Wasser zu bekommen.
Bei längeren Läufen ist das natürlich etwas anderes. man schwitzt so einiges aus und sollte nicht dehydrieren. Bei mir ganz persönlich klappt das mit diesen Fläschchen nicht. Die Hälfte schütte ich über mich drüber, das Nuckeln an den Dingern nervt ebenso wie das raus und rein fummeln am Gürtel. Mal ganz zu schweigen von der Tatsache, dass ich eine Taille besitze und ich entweder die Möglichkeit habe, dass Ding dort festzuschnallen oder es hüpft die ganze Zeit durch die Gegend. Nee nee du, da hab ich meine Trinkrucksack, der raschelt zwar beim Laufen und man braucht ein zwei Kilometer um sich daran zu gewöhnen, aber er nervt nicht und etwas Platz für das Kleingeld und die Gels ist auch.
Meiner ist von Acics und umfasst 1,5 Liter wenn man die Blase voll macht.


6. Unterhaltung


Da streiten sich ja die Geister - mit Musik laufen? Ohne? Oder gar mit Hörbüchern?
Bei meinem ersten 30 km Lauf war mein Hörbuch nach km 20 zu Ende - und damit kam der Leistungseinbruch. Keine Ahnung ob's daran lag, ich vermute es war mit schuld. Mir hilft es, wenn mich jemand zulabbert. Früher liebte ich Kasetten und hab sie rauf und runter gehört. Heute laufen bei mir Hörbücher wie Sebastian Fitzek Romane, Stephen King, "Das Lied von Eis und Feuer", aber auch ganz aktuell "Die drei ???". Es beruhigt mich ungemein, vor allem da ich mich dann nicht so alleine fühle,
Bei kurzen, schnellen Läufen hilft allerdings am besten "Auf-die-Fresse-Mukke" wie Slipknot.


7. Du bist nicht alleine!


Das allerallerbeste ist natürlich wenn man den Luxus eines Trainingspartners oder Radbegleitung hat. Der andere muss oft gar nichts sagen - alleine das jemand dabei ist, hilft schon sehr viel. Die Radbegleitung kann dann natürlich wieder mit Wasser und Kleidung bereit stehen. Wie gesagt, es hilft ob schon, wenn man nicht alleine ist und jemand bei sich hat.


8. Tu was immer deinen Kopf beruhigt


Die langen Läufe sind in erster Linie Kopfsache - mentales Training. Gerade beim Marathon Training ist mit das Schwerste, die mentale Stärke zu bekommen. Deswegen, mach was immer deinem Kopf hilft, auch wenn es total albern ist beziehungsweise andere es für albern halten. Darauf kommt es nicht an. Wenn es dir hilft, die Glückssocken anzuziehen, zieh sie dir an. Wenn es dir hilft, 4 mal 5 km Runden zu laufen - mach das unbedingt! Wenn du lieber an einer Ubahn Linie läuft um die Möglichkeit zu haben, jederzeit einzusteigen - tu es einfach =)
Es geht darum, uns mental stark zu machen, wie auch immer das auch individuell funktioniert.



PS: Das heißt noch lange nicht, dass man die Ubahn einsteigt, bei Runde 2 aufgibt oder sich Gels reinmampft. Es tut nur oft gut, einen Plan zu haben und im Notfall darauf zurück greifen zu können. Natürlich ziehen wir es durch, wenn es irgendwie geht :D

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Tipps geben. Solltet ihr noch welche haben - her damit =)
Und sonst - Lauft so weit die Füsse euch tragen!

Donnerstag, 1. August 2013

[Rezepte Quick Tipp] Wasser aufpimpen!

Ich trinke auch im Sommer sehr viel warmes Wasser. 
Komisch oder? 
Da Wasser auf Dauer langweilig ist und Tee nicht das Richtige ist (warum auch immer xD) stehe ich voooooll auf gepimptes Wasser.
Geht einfach, schnell & kalorienarm :D bzw. kalorienlos.

Einfach gewünschtes Obst oder Gemüse grob klein schneiden und ins Wasser geben.
Besonders eignet sich Ingwer, Himbeeren, Erdbeeren und Fenchel :D (ist gut bei Bauchweh btw)

Das Wasser nimmt dann leicht den Geschmack an und gerade bei Ingwer ist das super toll! Nicht so stark wie Tee aber trotzdem vorhanden :D 

Habt ihr Sommergetränk-Quick Tipps? 
Her damit :D